Suppen-Gesundheit

Die Bedeutung der Suppe als Bestandteil
einer ausgewogenen Ernährung

Suppen sind flüssige Mahlzeiten und lassen sich besonders gut als kleinen Zwischenimbiss oder klassisch als Vorspeise genießen. Heute hat die Suppe nicht nur ihren ursprünglichen Platz im täglichen Ernährungsplan als leichte Vorspeise, die den Magen auf den Hauptgang einstimmen soll. Sie kann ernährungsphysiologisch sinnvoll auch zu anderen Gelegenheiten gegessen werden.

Situationsgerecht essen
Der ernährungswissenschaftlichen Empfehlung entsprechend, die täglichen Mahlzeiten auf mehrere – insgesamt kleinere – Portionen zu verteilen, können Suppen je nach Zusammensetzung und Portionsgröße als Zwischenmahlzeit oder Imbiss oder als ausgewogenes Hauptgericht (Eintopf, Suppentopf) dienen. Die Verzehrmöglichkeiten für Suppen reichen vom Vormittag bis zum nicht belastenden Spätimbiss.

Suppe als fettarmer Fitmacher
Der Nährwert der Suppe wird wie ihr Geschmack von den Zutaten bestimmt. Hülsenfrüchte und Fleisch machen sie zum Beispiel proteinreicher, während Suppeneinlagen wie Reis, Nudeln oder Kartoffeln den Kohlenhydratgehalt erhöhen. Insbesondere bleibt der Mineralstoffreichtum der Zutaten – vor allem beim Gemüse – erhalten, weil die Kochflüssigkeit einschließlich der darin gelösten Nährstoffe mitverzehrt wird. In der Sportler- und Fitness-Ernährung eignet sich eine Gemüsebrühe oder Püree-Suppe sehr gut dazu, neben den Getränken zur Flüssigkeits- und Mineralstoffversorgung beizutragen.

Suppe hilft der schlanken Linie
Den Kohlenhydraten und Mineralstoffen als Fitmachern stehen die Fette als Dickmacher gegenüber. Eine fettbewusste Ernährung ist die wichtigste Voraussetzung für Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden und eine schlanke Linie. Dem Vorurteil, „Suppen machen dick“, kann man am besten mit den aktuellen Angaben über den Fettgehalt und die guten Sättigungseigenschaften der flüssigen Mahlzeiten begegnen. Im Durchschnitt ist der Fettgehalt von Suppen bezogen auf eine Mahlzeit so gering, dass kaum ein anderes Gericht mithalten kann. Das betrifft auch einen Vergleich mit vielen Snacks und Schnellimbiss-Gerichten.

Suppe als Hungerdämpfer
Wer eine Suppe löffelt, wählt im Allgemeinen ein figurfreundliches Esstempo. Langsames Essen lässt Sättigung bekanntlich besser registrieren. Auch das Volumen einer Suppenmahlzeit kann zur guten Sättigung beitragen. Wer eine Vorsuppe oder einen Suppenimbiss als kleine Mahlzeit bewusst genießt, wird ohne Fettbelastung angenehm satt. Schließlich kann die „Suppenpause“ auch das richtige – magenfreundliche – Rezept zur Stress-Entspannung am Arbeitsplatz sein.

Feinschmecker, Gesundheits-, Fitness- und Figurbewusste – sie alle können sich zur Suppe bekennen. Die Vielfalt der Suppen und ihrer Verzehrmöglichkeiten sollte dazu beitragen, dass die Suppe wie das tägliche Brot zu einem festen und regelmäßigen Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung wird.

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