Rheingold-Studie

Bild: © Sandro Almir Immanuel  / pixelio.de / www.pixelio.de

Mit Suppe verbinden sich Kindheitserinnerungen

Suppe als Nahrungsmittel hat eine hohe emotionale Bedeutung. Denn sie wird mit Kindheit und mütterlicher Versorgung in Verbindung gebracht. Das hat eine qualitative Grundlagenstudie des Kölner rheingold salons ergeben. Das Ergebnis: Besonders die selbst zubereitete Suppe erfährt hohe Wertschätzung.

Suppe essen – eine liebevolle Umarmung von innen
rheingold, eine der renommiertesten Adressen in der qualitativ-psychologischen Wirkungsforschung weltweit, hat Probanden nach der Bedeutung des Themas Suppe befragt. Im Auftrag von Kulinaria Deutschland wurden Männer und Frauen im Alter zwischen 20 und 49 Jahren zum Stellenwert von Suppe in ihrem Leben interviewt. Welche Bedeutung hat Suppe in bestimmten Lebensphasen? Und wie gehen junge Menschen und Familien mit dem Lebensmittel Suppe um?

knorrSuppe assoziieren fast alle Befragten mit „liebevollem Versorgtwerden“, mit einer „nahrhaften Stärkung“, mit mütterlicher Zuwendung. Prägend für den eigenen Suppenverzehr sind erste Kindheitserfahrungen. Dementsprechend rangieren bei den eigenen Suppenvorlieben auch immer noch die traditionellen Klassiker weit vorne. Auch nicht erstaunlich ist, dass Suppe bei Familientreffen oder geselligen Veranstaltungen im Freundeskreis bei jungen Leuten eine große Rolle spielt.

Selbst zubereitete Suppe wird besonders wertgeschätzt
Ob selber aus frischen Zutaten zubereitet, ob Dosen- oder Tütensuppe – jede Zubereitungsform hat im Leben der Befragten einen eigenen Stellenwert. Dabei ist und bleibt die selbstgemachte Suppe das Ideal. Die Zubereitung ist mit einem hohen Anspruch verbunden und verlangt nach einigem kulinarischen Geschick. Insofern gilt es als ein besonderer Liebesbeweis, für Kinder oder Partner eine Suppe von Grund auf selbst zuzubereiten.

Die kleine Dose steht für den großen Kochtopf
Trotz grundsätzlicher Skepsis beim Thema „Konserve“ gelten die Dosensuppen als „frisch“ und wecken Assoziationen zu „großen Kesseln, aus denen die Suppe abgefüllt wird“. Sie werden immer dann bevorzugt, wenn die Zeit zum Selbermachen nicht ausreicht, aber ein Knotenpunkt im familiären Alltag geschaffen werden soll. Bei Singles kommt die Dosensuppe gerne dann auf den Teller, wenn nach einem stressigen Arbeitsalltag zu später Stunde noch eine nahrhafte Stärkung gefragt ist.

Tütensuppe – am Arbeitsplatz geschätzt
Unkompliziert, schnell und kreativ zu verfeinern – das sind Tütensuppen in der Einschätzung der Befragten. Deshalb werden sie gerne am Arbeitsplatz oder Zuhause zubereitet – immer dann, wenn die Zeit drängt. Und: Je jünger die Probanden, desto unbekümmerter der Umgang mit der Suppe aus der Tüte.

Was wünschen sich die Verbraucher? Eine Suppenweltreise
Suppe wird in allen Kulturen gegessen. Sie ist international. Ergänzend zur gutbürgerlichen deutschen Küche wünschen sich die Befragen der rheingold Studie auch exotische, extravagante Suppen auf heimischen Tellern. Dabei spielen neben mehr Geschmacksvielfalt aber auch die Themen Frische und „einfache und schnelle Zubereitung trotz Zeitdrucks“ weiter eine große Rolle.

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