Paprikaschaumsuppe mit Croutons

Paprikaschaumsuppe mit Croutons

Sommer zum Essen! Löffel für Löffel Genuss pur aus fruchtig-süßem Sommerpaprika.

 

Paprikasuppe

Bild © Land-Leben

Rezept für 4 Personen
Zubereitungszeit: 30 Minuten
Zutaten:

3 rote Paprika
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
250 g mehlige Kartoffeln
3 EL Olivenöl
2 EL edelsüßes Paprikapulver
1 EL scharfes Paprikapulver (alternativ: edelsüßes Paprikapulver)
700 ml Gemüsesuppe
2 Lorbeerblätter
3 Pimentkörner
1 Becher Crème fraîche
Salz
Pfeffer

Zum Servieren:

80g Croutons
Schnittlauch
Paprikapulver
roter Paprika klein geschnitten
40ml Sahne
Pfeffer

Zubereitung:

 

Die Zwiebel schälen und in kleine Stücke hacken.
Die Kartoffeln und Paprika waschen. Die Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden. Von den Paprika den Strunk und die Kerne entfernen und die Paprika klein schneiden.
Das Olivenöl in einem Topf erhitzen. Die Zwiebel darin glasig anschwitzen. Die Paprika- und Kartoffelstücke dazugeben und kurz mitdünsten. Die Knoblauchzehe pressen und
hinzugeben.
Mit der Gemüsesuppe aufgießen. Die Lorbeerblätter und die Pimentkörner hinzugeben. Für ca. 15 Minuten köcheln lassen bis alle Zutaten weich sind. Anschließend die Lorbeerblätter und die Pimentkörner entfernen.
Die Crème fraîche und das Paprikapulver hinzugeben. Mit einem Stabmixer pürieren.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Paprikaschaumsuppe auf 4 Teller aufteilen.
Die Sahne steif schlagen.
In jeden Teller 2 TL Sahne geben und mit dem Rücken einer Gabel verteilen.
Darauf je 2 EL Croutons geben und diese mit Schnittlauchröllchen, etwas Paprikapulver, Pfeffer und ggf. mit klein geschnittenem Paprika garnieren.

Tipp:

geräuchertes Paprikapulver: Eine besondere Note bekommt die Paprikaschaumsuppe wenn man anstatt dem scharfen Paprikapulver ein geräuchertes Paprikapulver verwendet.
Kalte Paprikaschaumsuppe: Wer die Suppe kalt servieren mag, lässt die Suppe nach dem Pürieren auskühlen. Vor dem Servieren wird die Suppe mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und noch einem mit einem Stabmixer püriert. Garniert wird die kalte Paprikaschaumsuppe so wie die warme Paprikaschaumsuppe.
Bilder © Land-Leben

 

 

 

 

 

Kalte Gurkensuppe mit Backerbsen und Garnelen

kalte Gurkensuppe

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An heißen Tagen ist ein kühles Essen eine Wohltat. Die kalte Gurkensuppe mit Backerbsen und Garnelen eignet sich perfekt dazu, um sich von innen abzukühlen. Und sie ist noch dazu binnen Minuten fertig hergestellt. Den Rest erledigt dann der Kühlschrank.

Rezept für 4 Personen
Zubereitungszeit: 10 Minuten
Zutaten:

1 Frühlingszwiebel
1 Knoblauchzehe
½ Bund Petersilie
2 EL gehackte Dille
125 g Naturjoghurt
125 ml Buttermilch
1 EL Olivenöl
1 EL Zitronensaft
Salz
Pfeffer

Zum Servieren:

80g Backerbsen
Garnelen
1 EL Olivenöl
2 Gurkenscheiben
1 TL gehackter Dill

Zubereitung:

1. Die Frühlingszwiebel schälen grob in kleine Stücke schneiden.

2. Die Gurke waschen, abtrocken schälen und halbieren. Die Kerne mithilfe eines Esslöffels rauskratzen. Die Gurke ebenfalls grob in Stücke schneiden.

3. Die Petersilie waschen, trocken schütteln und gemeinsam mit den Frühlingszwiebel- und Gurkenstücken in einen hohen Behälter geben.

4. Die Knoblauchzehe schälen und ebenfalls hinzugeben.

5. Die restlichen Zutaten nun ebenfalls hinzugeben und alles mit dem Pürierstab fein pürieren, bis eine cremige Konsistenz entstanden ist. Nach Belieben würzen.
6. Mit den kurz in der Pfanne gebratenen Garnelen garnieren.

Frühlingskräutersuppe mit Backerbsen

Dieses herrliche Frühlingsgericht steckt voller Aroma und steht innerhalb kürzester Zeit auf dem Tisch. Die knusprigen Backerbsen passen einfach perfekt zur cremigen Konsistenz dieser Kräutersuppe.

Frühlingskräutersuppe mit Backerbsen

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Zubereitung:

Zutaten (4 Portionen):

300 g Kräuter (zB junger Löwenzahn, Spinat, Petersilie, Brennnessel, Girsch,…)
2 Stück mittelgroße Kartoffel
1 Stück Zwiebel
1 Stück Knoblauchzehe
Schale einer unbehandelten BIO-Zitrone
Saft einer Zitrone
1 EL Öl
1 l Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Muskat

Garnitur:

Backerbsen
Sauerrahm
Frühlingszwiebel
Kräuter

Zubereitung:

Die Kräuter waschen. Die Frühlingszwiebel waschen und in feine Ringe schneiden. Die Zitrone heiß waschen, die Schale abreiben und den Saft auspressen. Beiseite stellen.
Die Zwiebel und den Knoblauch schälen, fein würfeln und mit 1 EL Öl in einem großen Topf glasig (nicht braun) anrösten. Mit der Gemüsebrühe aufgießen.
Die Kartoffel schälen, grob würfeln und zur Suppe geben. Einmal aufkochen lassen. Auf mittlere Hitze zurückschalten, den Deckel auf den Topf geben und 10 Minuten köcheln lassen.
Die Kräuter dazu geben und weitere 7-10 Minuten köcheln lassen.
Die Suppe in einen Mixer umfüllen oder mit einem Pürierstab fein mixen.
Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Auf Teller aufteilen und mit Backerbsen, Sauerrahm, den Frühlingszwiebel und frischen Kräutern servieren.

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Suppenbrunzer?

Wir befürchteten schon, dass wir so langsam alle Kuriositäten rund um die gute Suppe kennen. Bis wir in der Süddeutschen auf einen Begriff stießen, der uns bis dato noch nicht begegnet war: Der Suppenbrunzer. Den erklärt Hans Kratzer in seiner Kolumne „Kratzers Wortschatz“ folgendermaßen:

Um Pfingsten herum wurde in diesem Blatt der bäuerliche Brauch erwähnt, über dem Esstisch eine Heilig-Geist-Kugel aufzuhängen. In dieser Glaskugel war einst häufig eine aus Holz, manchmal auch aus Elfenbein geschnitzte Taube eingesetzt. Der Heilige Geist in Gestalt einer Taube wird in der Bibel mehrmals erwähnt. Die mehr oder weniger kunstvoll gestalteten Glaskugeln tragen im Bairischen den irritierenden Namen Suppenbrunzer. Dafür gibt es eine einfache Erklärung. Trug die Bäuerin eine Schüssel mit heißer Suppe auf, stieg der Dampf auf und kondensierte an der kalten Glaskugel, um anschließend wieder zurück in die Suppe zu tropfen und diese somit abzukühlen. In der oft vom Schalk inspirierten Vorstellungswelt des einfachen Volkes hatte der Heilige Geist auf diese Weise segensreich in die Suppe gebrunzt, was ihm den kuriosen Beinamen eintrug. Die Heilig-Geist-Kugel fand unter dem Namen Suppenbrunzer ihre unangefochtene Stellung in der Volkskunst.“

Wieder was dazu gelernt. Und weil ein Bild mehr sagen würde, als tausend Worte: Wenn Sie stolzer Besitzer eines Suppenbrunzers sind, und uns ein Foto zur Verwendung im Suppeninstitut senden, ist Ihnen ein Platz im Suppenhimmel sicher!

Zum Artikel in der SZ!

Bild: Weiße Taube, Kurt Bouda  / pixelio.de